Erlebnisbericht "Fliegenfischen auf Hecht - Rügen im Februar 2019"
Bei 10° Celsius, Windstärke 1-2, strahlend blauem Himmel und das alles mitten im Februar, blieb uns nur eine Wahl: Ab zum Fliegenfischen auf Hecht nach Rügen. Tatsächlich fingen wir umgehend mehrere starke Hechte und unser Kurztrip war bereits am ersten Abend safe! Die Wassertemperatur lag bei 1-2° Celsius und typisch für so kaltes Hecht-Wasser gab es nur die EINE kurze Beisszeit gegen Abend. Diese wußten wir an diesem Wochenende zu nutzen. Auch am zweiten Tag fingen wir eine Reihe guter Hechte, bevor wir an unserem letzten Tag den kleinen Jasmunder Bodden vom Boot aus auf Zander und Hecht erkundeten. Die Zander standen hier im Winter sehr verteilt und zumeist auf 4 bis 5m Wassertiefe. Eine solche Tiefe vom driftenden Boot aus mit der Fliegenrute zu befischen, war sehr schwierig. Es ließ sich schwer ein optimaler Kontakt zur Fliege halten. Man brauchte viel Erfahrung mit der exakt passenden Gerätezusammenstellung, um hier punkten zu können. Zander konnten wir an diesem Tag nicht verführen, während uns die Hechte erneut wohl gesonnen waren. Ebenfalls konnten wir mehrere Brassen mit der Fliegenrute fangen. Die Brassen kamen hier in sehr großen Zahlen und in starken Grössen vor. Nicht ganz selten nahmen sie sogar Streamer, gerade die kleineren Zander- und Barschstreamer. Auf Hecht fischten wir an diesem Wochenende einige verschiedene Strategien. Mit großen, langsam und sanft geführten Fliegen hatten wir den besten Fangerfolg. Eine Steigerung des Einholtempos brachte zunehmend Fehlkontakte statt vehementer Bisse. Für die kommende Woche standen wieder die Zander auf unserem Plan. Danke Rügen!!!
Herzlich Euer
Bernd Ziesche
































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