Erlebnisbericht "Fliegenfischen auf Meerforellen - Samsö 2020"
Der Bestand an Seehunden, Robben und Kormoranen war für viele Bereiche der Ostsee sehr hoch. Wenn man mit ca. 100 000 Seehunden und Robben (bei 8Kg Fisch am Tag) kalkulierte, ergab sich ein jährlicher Freßbedarf von 300 000 Tonnen Fisch! Im Vergleich hierzu fraßen die Kormorane erheblich weniger Fische. Bei einer Annahme von 500 000 Kormoranen (mit 0,5Kg Fisch am Tag) ergab sich ein Freßbedarf von 100 000 Tonnen Fisch im Jahr. Allerdings fraßen die Kormorane gerade im Wnter sehr gezielt die Meerforellen in den jeweiligen Heimatflüssen. In der Summe war für mich klar, dass den Seehunden, Robben, Kormoranen und darüber hinaus auch noch den Schweinswalen viele Meerforellen und sehr viele Futterfische der Meerforellen zum Opfer fielen. Auch wir Angler und Fischer, sowie Harpunisten zählten weiterhin zu den erfolgreichen Jägern der Meerforellen. Während unserer Reise zum Fliegenfischen auf Meerforellen auf die dänische Insel Samsö konnten wir in diesem Jahr erneut zunehmend weniger Meerforellen wie in den letzten 20 Jahren sehen. Auch andere Fischarten wie Sandaale, Hornhechte und kleine Köhler konnten wir kaum beobachten. Das flache Küstenwasser um Samsö herum wirkte wie leer gefressen. Einzig das sehr giftige (und somit geschützte) Petermännchen war zu einer deutlichen Plage geworden. Ich selbst fing ca. 60 Exemplare! Trotz der schwierigen Bedingungen konnten wir erneut einige tolle Meerforellenfänge erzielen. Ich freute mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und danke euch herzlich für diese unvergeßlichen Momente im Zeichen des Fliegenfischens auf Meerforelle!
Herzlich Euer
Bernd Ziesche


























































>>zurück
>>Home
>>Kontakt